Datenschutzerklärung
Stand: 4. November 2026
1. Datenschutz auf einen Blick
Allgemeine Hinweise
Diese Datenschutzerklärung informiert Sie über Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten beim Besuch dieser Website sowie bei der Nutzung der angebotenen Dienste und Softwareprodukte, insbesondere des BlackoutX Alarmmonitors und der AlarmPunkt-Plattform (Supportanfragen & Einsatzverwaltung).
Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Nachfolgend erläutern wir, welche Daten wir erheben, zu welchem Zweck diese verarbeitet werden und welche Rechte Ihnen zustehen.
2. Verantwortlicher für die Datenverarbeitung
Jonas Lorenz IT-Dienstleistungen
Industriestraße 4
35649 Bischoffen
Deutschland
Kontakt:
E-Mail: info@alarmpunkt.de
Website: https://test.alarmpunkt.de
Datenschutz: Ansprechpartner für alle Fragen zum Datenschutz ist Jonas Lorenz, erreichbar unter der oben genannten E-Mail-Adresse. Geht es um Daten, die wir im Auftrag Ihrer Organisation verarbeiten (Abschnitt 4c), ist Ihre Organisation verantwortlich; Ihr Anliegen leiten wir an sie weiter.
3. Datenerfassung auf unserer Website
Server-Log-Dateien
Beim Aufruf dieser Website, des Portals und der Schnittstellen, die die Apps und der Alarmmonitor nutzen, speichert unser Webserver automatisch Angaben in Protokolldateien (Zugriffs- und Fehlerprotokoll).
Hierzu gehören:
- IP-Adresse des anfragenden Geräts
- Datum und Uhrzeit der Anfrage
- die aufgerufene Adresse einschließlich der Angaben, die darin stehen – etwa Koordinaten, wenn ältere Fassungen der Apps oder der Alarmmonitor die drei Wörter von what3words abfragen (Abschnitt 4a)
- Antwortcode und übertragene Datenmenge
- Referrer-URL
- Browsertyp und -version bzw. Kennung der App, Betriebssystem
Diese Daten dienen ausschließlich dem sicheren Betrieb, der Abwehr von Angriffen und der Fehleranalyse. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen erfolgt nicht. Den Server, auf dem der Webserver läuft, stellt uns IONOS SE, Montabaur (Deutschland) bereit. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Dienstes. Die Protokolle werden täglich weitergeschoben und nach 7 Tagen gelöscht.
4. Konten, Supportanfragen & Einsatzdaten
Für die Nutzung der Supportanfragen und der Alarmierungsfunktionen ist ein Benutzerkonto erforderlich. Dabei verarbeiten wir E-Mail-Adresse, Name sowie – soweit einer Organisation zugeordnet – Zugehörigkeits-, Status- und Einsatzdaten, um die jeweiligen Funktionen bereitstellen zu können.
Je nachdem, welche Bereiche Ihre Organisation nutzt, kommen weitere Angaben hinzu:
- Alarmierung und Rückmeldung: Funkkennungen (ISSI), Status- und Verfügbarkeitsmeldungen, Rückmeldungen zu einzelnen Alarmen samt Zeitpunkt.
- Termine: Teilnahme und Rückmeldungen zu Diensten und Übungen.
- Atemschutz: Geräteträgerdaten sowie Prüf- und Fristangaben. Untersuchungsergebnisse speichern wir nicht. An Ihrer Person kann aber eine Qualifikation wie die Atemschutztauglichkeit mit Ablaufdatum stehen; sie kann ein Gesundheitsdatum im Sinne von Art. 9 DSGVO sein und wird deshalb ebenso behandelt: ausschließlich zur Einsatzplanung Ihrer Organisation.
- Kleidung: Konfektions- und Bestellangaben.
- Fahrtenbuch: Fahrten je Fahrzeug mit Fahrerin oder Fahrer, Zeitpunkt und Zweck.
- Galerie: hochgeladene Bilder und Videos, auf denen Personen erkennbar sein können.
- Mängelmelder und Supportanfragen: Meldungen, Anhänge und der Verlauf der Bearbeitung; bei einer Supportanfrage zusätzlich die IP-Adresse und die Browser- bzw. App-Kennung, von der sie abgeschickt wurde.
- Chat – online und zuletzt online: Solange Sie den Chat in der App geöffnet haben, meldet die App das jede Minute; dazu merken wir uns, wann Sie AlarmPunkt zuletzt geöffnet hatten (beim Öffnen der App und solange die Übersicht offen ist). Wir speichern dazu je nur den Zeitpunkt der letzten Meldung; jede neue überschreibt die vorige. Wer mit Ihnen in einem Chat ist, sieht, ob Sie gerade im Chat sind und wann Sie zuletzt online waren. „Zuletzt online“ können Sie in den Chat-Einstellungen abschalten; Sie sehen es dann auch bei anderen nicht. Außerdem sehen die anderen im selben Chat, während Sie schreiben, dass Sie gerade schreiben.
Selbstregistrierung: Wenn Sie sich selbst registrieren, speichern wir die IP-Adresse und die Geräte- bzw. Browserkennung der Anfrage im Protokoll der Änderungen (Aufbewahrung ein Jahr). Um automatisierte Registrierungen zu erkennen, ermitteln wir zur IP-Adresse außerdem den zugehörigen Rechnernamen (dabei erfährt der für diese Adresse zuständige Namensdienst, in der Regel der Ihres Internetanbieters, die IP-Adresse), den Netzbetreiber und den ungefähren Standort des Netzes über die öffentliche Datenbank RIPEstat des RIPE NCC (Amsterdam), die ebenfalls nur die IP-Adresse erhält, sowie die Zahl der Registrierungsversuche von derselben Adresse in den letzten 24 Stunden. Diese Angaben stehen mit im Protokoll der Änderungen. Sie und eine daraus abgeleitete Einschätzung, ob ein Programm die Registrierung ausgefüllt hat, sieht ausschließlich der Betreiber, der Ihr Konto einer Organisation zuordnet; er erhält sie auch per E-Mail. Bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht innerhalb von 7 Tagen, wird die Registrierung gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am Schutz vor missbräuchlichen Registrierungen).
Antrag auf Löschung ohne Anmeldung: Stellen Sie über die Seite „Konto löschen“ einen Antrag und besteht zu der Adresse ein Konto, speichern wir Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Nachricht und den Zeitpunkt – ohne IP-Adresse – und schicken einen Bestätigungslink an diese Adresse. Besteht kein Konto, speichern und senden wir nichts; die Seite antwortet in beiden Fällen gleich. Erst mit Ihrer Bestätigung geht der Antrag an die Verwaltung jeder Organisation, der Ihr Konto angehört, denn sie ist für Ihre Daten verantwortlich; ist keine Organisation zuständig, an unsere Systemverwaltung. Die Verwaltung erhält eine E-Mail ohne Namen und Adresse und sieht den Antrag mit seiner Frist von einem Monat im Portal; ist die Frist abgelaufen, erinnern wir sie und unsere Systemverwaltung einmal. Löscht die Verwaltung Ihr Konto im Portal oder schließt sie den Antrag ohne Löschung ab, erhalten Sie eine Nachricht, im zweiten Fall mit Begründung. Einen nicht bestätigten Antrag löschen wir nach 7 Tagen. Einen erledigten bewahren wir ein Jahr nach dem Abschluss als Nachweis der fristgerechten Bearbeitung auf (Art. 5 Abs. 2, Art. 12 Abs. 3 DSGVO); ist Ihr Konto gelöscht, ohne E-Mail-Adresse und Nachricht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 12 und 17 DSGVO.
4a. Standortdaten und Kartenansicht
In der Kartenansicht werden Einsatzorte sowie – sofern Ihre Organisation das eingerichtet hat – die zuletzt gemeldeten Positionen von Fahrzeugen angezeigt. Diese Positionen meldet der Alarmmonitor Ihrer Organisation aus dem Funknetz oder ein Telefon, das in der App als Einsatzmittel meldet (siehe unten, „Einsatzmittel“). Zur Umwandlung einer Adresse in Koordinaten und zur Darstellung des Kartenmaterials werden Anfragen an externe Kartendienste gestellt; dabei wird die IP-Adresse Ihres Geräts an den jeweiligen Anbieter übermittelt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO (Durchführung des Vertrags und berechtigtes Interesse an einer funktionsfähigen Lagedarstellung).
Diese Kartendienste sind:
- Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (basemap.de), Deutschland – Kartenkacheln für Deutschland im Portal, in der Android-App und im Alarmmonitor. Ihr Browser, Ihre App oder der Monitor ruft die Kacheln direkt ab; übermittelt werden Ihre IP-Adresse und der angezeigte Kartenausschnitt.
- OpenStreetMap Foundation, Vereinigtes Königreich – Kartenkacheln außerhalb Deutschlands und an der Landesgrenze, auf der ganzen Karte bei der Ansicht „OpenStreetMap“ bzw. „OSM“ (Portal, Apps, Monitor), sowie die Ortssuche (Nominatim). Ihr Browser oder Ihre App ruft die Kacheln direkt ab; übermittelt werden Ihre IP-Adresse und der angezeigte Kartenausschnitt. Die Ortssuche fragt nur unser Server – dabei geht der Suchbegriff hinaus, nicht Ihre IP-Adresse. Für das Vereinigte Königreich besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.
- Apple Inc. – die Karte in der iPhone-App (Apple Karten). Für die Übermittlung in die USA gilt dasselbe wie unter 4b.
- Vermessungsverwaltungen der Länder (alle außer Hamburg und Bremen), Deutschland – das Luftbild auf den Karten des Portals (Ansicht „Luftbild“ oder „Hybrid“) und der Apps („Satellit“). Browser und App rufen die Bilder direkt beim Land des Ausschnitts ab; übermittelt werden Ihre IP-Adresse und der angezeigte Kartenausschnitt.
- komoot GmbH, Deutschland – Adresssuche (Photon). Die Anfrage stellt unser Server; übermittelt wird nur der Suchbegriff, nicht Ihre IP-Adresse.
- FOSSGIS e. V., Deutschland – Routenberechnung, etwa bei Straßensperrungen. Die Anfrage stellt unser Server mit Start und Ziel der Route.
- what3words Ltd, Vereinigtes Königreich – die drei Wörter („///wort.wort.wort“) unter der Standortkarte der Reanimationshilfe in der App, damit sich der Standort am Notruf durchsagen lässt, und beim Anlegen eines Alarms: in der App unter „Aktuellen Standort übernehmen“, im Portal zu jedem Punkt, der auf der Karte des Einsatzorts gesetzt wird, und am Alarmmonitor im Koordinatenumrechner der Einsatzbearbeitung. App, Browser bzw. Alarmmonitor schicken dazu den Punkt an unseren Server – in der Reanimationshilfe also Ihre eigene, genaue Position: einmal von selbst, sobald sie auf etwa 50 Meter genau bestimmt ist, und erneut, wenn Sie die drei Wörter in der App neu abrufen; den eigenen Standort im Portal erst, wenn Sie „Aktuellen Standort übernehmen“ drücken und der Browser die Freigabe erhalten hat. Apps und Portal schicken den Punkt im Inhalt der Anfrage, die Apps schon auf etwa drei Meter gerundet; in der Adresse und damit im Zugriffsprotokoll unseres Webservers steht er nicht. Ältere Fassungen der Apps (bis einschließlich 1.6) schicken ihn bis zu ihrer Aktualisierung noch in der Adresse der Anfrage; dann steht er ungerundet auch im Zugriffsprotokoll, das nach 7 Tagen gelöscht wird (Abschnitt 3). Ebenso steht der Punkt, den der Alarmmonitor umrechnet, in der Adresse seiner Anfrage. Die Anfrage bei what3words stellt unser Server, mit der auf etwa drei Meter gerundeten Position und nicht mit Ihrer IP-Adresse. Die Antwort (nur die drei Wörter, ohne Bezug zu Ihrer Person) merken wir uns 30 Tage je gerundeter Position. Damit die Anfragen begrenzt bleiben, zählen wir je Person und Tag (am Alarmmonitor je Organisation und Tag), wie viele Anfragen an what3words hinausgingen, und löschen diese Zählung nach 30 Tagen. Für das Vereinigte Königreich besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.
Funkposition von Personen. Meldet ein Funkgerät, das einer Person zugeordnet ist (etwa ein Handfunkgerät), seine Position über den Alarmmonitor Ihrer Organisation, speichern wir diese letzte Position mit Zeitpunkt auch an Ihrem Konto. Jede neue Meldung überschreibt die vorige; einen Verlauf gibt es nicht.
Einsatzmittel. Ein Telefon oder Tablet kann in der App unter „Einsatzmittel“ als Gerät eines Fahrzeugs gemeldet werden: entweder fest (ein Gerät, das im Fahrzeug bleibt; einrichten darf das nur, wer das Fahrzeug verwalten darf) oder mit „Ich fahre mit“ auf Ihrem eigenen Telefon. Solange das gilt, sendet die App laufend die Position des Geräts an unseren Server – auch im Hintergrund, ein fest eingerichtetes Gerät auch nach einem Neustart –, nach etwa 50 Metern Bewegung, spätestens alle 30 Sekunden, im Stand alle 5 Minuten. „Ich fahre mit“ endet erst, wenn Sie es in der App beenden; nach 6 Stunden und danach regelmäßig erinnert die App daran.
Gespeichert wird die Position am Fahrzeug, nicht an Ihrem Konto: die jeweils letzte Position, die jede neue überschreibt, und – nur solange bei Ihrer Organisation ein Einsatz läuft – der Weg des Fahrzeugs, den wir nach 90 Tagen löschen. Wir speichern außerdem, wer mit welchem Gerät wann für welches Fahrzeug gemeldet hat; bei „Ich fahre mit“ lässt sich daraus zusammen mit dem Weg ablesen, wo Sie während dieser Zeit waren. Positionen und Weg sehen die Personen Ihrer Organisation, die die Karte sehen dürfen. Über einen geteilten Link ohne Anmeldung sieht man nur, welches Fahrzeug an welcher Pumpe steht und ob es angekommen ist.
„Ich fahre mit“ können Sie jederzeit in der App beenden; den Standortzugriff können Sie außerdem in den Einstellungen des Geräts entziehen. Rechtsgrundlage ist wie bei den übrigen Standortfunktionen Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie mit der Freigabe des Standortzugriffs erteilen und jederzeit durch dessen Entzug in den Einstellungen des Geräts widerrufen können.
Bereiche (Geofence). Ihre Organisation kann Bereiche festlegen, etwa um das Gerätehaus. Ist die Funktion eingeschaltet, prüft die App auf Ihrem Gerät, ob Sie sich in einem dieser Bereiche befinden. Das geschieht auch im Hintergrund, wenn Sie dem Standortzugriff „Immer“ zugestimmt haben. Ihre Position verlässt das Gerät dabei nicht. An uns übermittelt wird nur, um welchen Bereich es geht und ob Sie ihn betreten oder verlassen haben. Daraus wird Ihr Status für Ihre Organisation gesetzt, etwa „einsatzbereit“. Darauf, wer alarmiert wird, hat das keinen Einfluss. Sie können die Funktion in der App unter „Mehr → Geofence“ jederzeit abschalten oder sich von einzelnen Bereichen abmelden. Den Standortzugriff können Sie außerdem in den Einstellungen des Geräts entziehen. Damit die Verwaltung sieht, ob ein Bereich bei Ihnen überhaupt wirken kann, meldet die App außerdem, welchen Standortzugriff Sie erlaubt haben (etwa „Immer“, „Beim Verwenden“ oder „Nicht erlaubt“) – nie eine Position. Sehen können das nur Personen, die die Bereiche Ihrer Organisation bearbeiten dürfen, zusammen mit dem Zeitpunkt der letzten Meldung, nicht aber, ob Sie sich in einem Bereich befinden.
Umkreis eines Alarms. Wird ein Alarm nur für einen Umkreis ausgelöst, wird geprüft, ob Sie sich im Umkreis befinden. Verglichen wird immer auf Ihrem Gerät; Ihre Position verlässt es nicht. Auf dem iPhone fragt AlarmPunkt dazu zuerst Ihr Gerät: Es erhält Einsatzort und Radius verschlüsselt über den Benachrichtigungsdienst von Apple, bestimmt Ihre Position und meldet nur das Ergebnis – im Umkreis, außerhalb oder Position nicht bestimmbar. Alarmiert wird, wer im Umkreis ist. Antwortet das Gerät nicht innerhalb von 15 Sekunden, gilt die Position als unbekannt; trifft die Antwort „im Umkreis“ später ein, wird der Alarm noch ausgelöst. Kann AlarmPunkt Ihr Gerät nicht fragen, werden Sie ohne Umkreis alarmiert. Für diese Anfragen speichern wir eine zusätzliche Gerätekennung Ihres iPhones. Auf Android und in älteren App-Fassungen bestimmt die App Ihre Position beim Eintreffen des Alarms und entscheidet selbst, ob er angezeigt wird. In beiden Fällen geschieht das bei geschlossener App nur, wenn Sie den Standortzugriff „Immer“ erlaubt haben; ist Ihre Position nicht bekannt, werden Sie nicht alarmiert. An uns übermittelt wird nur das Ergebnis, nie Ihre Position. Wer den Alarm ausgelöst hat oder die alarmierte Gruppe verwalten darf, sieht beim Alarm die Zahl der Personen außerhalb und die Namen derer, deren Position unbekannt war, und kann diese ohne Umkreis nachalarmieren. Das Ergebnis wird 30 Tage nach Ende des Einsatzes gelöscht.
Ersthelfer. Sind Sie Mitglied eines Ersthelfer-Pools und haben Sie sich in der App als bereit gemeldet, fragt AlarmPunkt bei einem Notfall in Ihrer Nähe still an. Die App bestimmt dann auf dem Gerät, wie lange Sie zum Einsatzort brauchen würden, und übermittelt nur diese Ankunftszeit, gerundet auf 30 Sekunden, dazu höchstens eine auf 250 Meter gerundete Entfernung – nicht Ihre Position. Werden Sie ausgewählt, speichern wir Ihre Aufgabe im Einsatz. 30 Tage nach Einsatzende entfernen wir den Bezug zu Ihrer Person aus diesen Angaben; übrig bleiben Zahlen für die Auswertung. Die Organisation, zu der der Pool gehört, kann diese Frist anders festlegen (1 bis 365 Tage). Nach derselben Frist löschen wir den Einsatzchat samt Verlauf.
Nachweise. Nachweise Ihrer Qualifikation, die Sie für den Ersthelfer-Pool hochladen, bewahren wir auf, bis die Qualifikation abläuft, die sie belegen. Scheiden Sie aus dem Pool aus, löschen wir sie spätestens sechs Monate danach, zusammen mit einem Vermerk zu Ihrer Eignung; die Organisation kann diese Frist anders festlegen (0 bis 24 Monate).
Einsatzbericht. Nach einem Einsatz können Sie in der App einen kurzen Bericht abgeben: ob Sie mit der Herzdruckmassage begonnen haben, ob ein AED angeschlossen wurde und einen Schock abgab, wann der Rettungsdienst eintraf, ob der Einsatzort privat oder öffentlich war, ob Ihnen selbst etwas zugestoßen ist und ob Sie ein Nachgespräch wünschen. Jede Angabe ist freiwillig; einen Freitext und Angaben zur Person des Patienten gibt es nicht. Der Bericht dient der Auswertung des Ersthelfersystems nach einem fachlichen Standard. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung, die Sie mit dem Abgeben erteilen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; für Angaben zu einer eigenen Verletzung oder Ansteckung Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). 30 Tage nach Einsatzende entfernen wir den Bezug zu Ihrer Person; die Angaben bleiben ohne Namen für die Auswertung.
Reanimationshilfe. Neben jedem „112 anrufen“ zeigt die App Ihren Standort an – die Anschrift, die Koordinaten und die drei Wörter von what3words –, damit Sie ihn der Leitstelle nennen können. Geortet wird nur, solange diese Anzeige zu sehen ist, und nur, wenn Sie den Standortzugriff erlaubt haben; ohne Freigabe fragt die App erst, wenn Sie „Standort anzeigen“ antippen. Für die drei Wörter schickt die App Ihre Position an unseren Server, der sie gerundet bei what3words nachschlägt (oben unter „what3words“). Die Anschrift schlägt das Betriebssystem Ihres Geräts nach: Dazu gehen die Koordinaten an Google (Android) bzw. Apple (iPhone); für die Übermittlung in die USA gilt dasselbe wie unter 4b. Ohne Netz zeigt die App nur die Koordinaten. Jede Nutzung der Reanimationshilfe speichern wir mit Beginn, Ende, Dauer, Helferwechseln, Pausen, Taktwechseln und den gewählten Einstellungen, bei einem Ersthelfer-Einsatz mit der Zuweisung – ohne Standort –, und löschen sie nach 400 Tagen. Ihre eigenen Nutzungen sehen nur Sie, unter „Meine Reanimationen“ in der App und im Portal, auch als PDF.
Rechtsgrundlage für Bereiche, Umkreis, Ersthelfer-Anfragen und die Standortanzeige der Reanimationshilfe ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie mit der Freigabe des Standortzugriffs erteilen und jederzeit durch dessen Entzug in den Einstellungen des Geräts widerrufen können.
4b. Push-Benachrichtigungen (App)
Wenn Sie die App nutzen und Benachrichtigungen zulassen, speichern wir eine Gerätekennung (Push-Token), um Ihnen Alarme und Mitteilungen zustellen zu können. Die Zustellung erfolgt technisch bedingt über die Dienste der Betriebssystemhersteller:
- Apple Push Notification service (APNs), Apple Inc., für iPhone und iPad.
- Firebase Cloud Messaging (FCM), Google Ireland Limited, für Android-Geräte.
Dabei werden die Gerätekennung und der Inhalt der Benachrichtigung an den jeweiligen Dienst übermittelt. Bei einem Alarm ist der Inhalt nur ein für Ihr Gerät verschlüsselter Verweis; Stichwort und Adresse holt die App danach selbst von unserem Server. Ausgenommen sind Geräte, deren App noch keinen Geräteschlüssel hinterlegt hat, und Störungen, in denen der Verweis nicht gebildet werden kann: Dann geht der Alarm im Klartext, weil das Ankommen vorgeht. Mitteilungen und Meldungen – etwa Mitteilungen mit Betreff und Text, Statuswechsel, Termine oder Mängel – gehen ebenso als verschlüsselter Verweis; der Dienst sieht nur einen neutralen Hinweis wie „Neue Mitteilung“. Gelingt der Verweis nicht, bleibt es bei diesem neutralen Hinweis. Im Klartext gehen sie nur noch an Geräte mit einer älteren App-Fassung oder ohne Geräteschlüssel. Eine Übermittlung in die USA ist dabei nicht ausgeschlossen; sie stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission bzw. auf das EU-US Data Privacy Framework. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie jederzeit durch Abschalten der Benachrichtigungen in den Geräteeinstellungen widerrufen können. Der Push-Token wird beim Abmelden des Geräts gelöscht.
Dienstausweis in der Wallet. Ihren Dienstausweis können Sie – nur auf eigenen Wunsch – in die Wallet Ihres Geräts übernehmen. Für Apple Wallet erzeugt unser Server die Ausweisdatei, gespeichert wird sie auf Ihrem Gerät. Legen Sie den Ausweis in Google Wallet ab, erhält Google die Angaben auf dem Ausweis. Ohne Ihr Zutun geschieht beides nicht.
4c. Verarbeitung im Auftrag Ihrer Organisation
Für die Daten ihrer Mitglieder ist die jeweilige Organisation (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz) verantwortlich im Sinne der DSGVO. Wir verarbeiten diese Daten in ihrem Auftrag; die Einzelheiten regelt ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, den jede Organisation vor der Nutzung mit uns schließt.
Für den Betrieb der Server setzen wir ihrerseits Auftragsverarbeiter ein. Unser Server steht innerhalb der Europäischen Union. Außerhalb der EU bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums werden Daten nur verarbeitet, soweit diese Erklärung es bei den einzelnen Diensten nennt: bei den Push-Diensten und Google Wallet (4b), bei Kartendiensten, what3words und der Anschriftensuche der Reanimationshilfe (4a) sowie am Alarmmonitor bei Esri und bei Anbindungen, die Ihre Organisation dort einrichtet, etwa Telegram (4d). Server und E-Mail-Versand stellt uns IONOS SE, Montabaur (Deutschland) bereit.
Chat. Den Chat betreiben wir mit einem eigenen Chat-Server (Matrix) auf unseren Servern; Nachrichten und Anhänge liegen dort. Die Chaträume sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt; unser Server sieht, wer wann in welchem Raum schreibt, nicht aber den Inhalt. Ausgenommen ist der Chat zu einem Alarm: Hat Ihre Organisation ihn eingeschaltet, entsteht zu jedem laufenden Alarm ein Raum mit den alarmierten Personen. Er ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sondern nur auf dem Transport. Endet der Alarm, wird der Raum bei allen gelöscht und sein Verlauf mit Anhängen, Standorten und Umfragen am Alarm abgelegt; dort sehen ihn die Personen, die Ihre Organisation verwalten, und er wird mit dem Alarm gelöscht. Über eine neue Nachricht benachrichtigen die unter 4b genannten Push-Dienste; sie erhalten dabei nur den Hinweis auf eine neue Nachricht, nicht ihren Inhalt.
Kinder und Jugendliche. Ist eine Person jünger als 16 Jahre, etwa in einer Jugendfeuerwehr, gilt eine Einwilligung, von der diese Erklärung spricht (etwa für den Standortzugriff oder für Push-Benachrichtigungen), nur mit Zustimmung der Eltern bzw. der Sorgeberechtigten (Art. 8 DSGVO). Diese Zustimmung holt die Organisation ein, die das Konto anlegt oder freigibt.
Dienste, die Ihre Organisation selbst einbindet – etwa einen eigenen Anmeldedienst, eine Dateiablage oder einen Kalender –, wählt die Organisation aus; für sie ist sie verantwortlich.
4d. Der BlackoutX Alarmmonitor
Der Alarmmonitor läuft auf Rechnern in Ihrer Wache. Die dort anfallenden Daten – darunter bei genutzter Einsatzbearbeitung auch Angaben zu betroffenen Personen – werden örtlich gespeichert und liegen in der Verantwortung Ihrer Organisation. An diese Plattform übermittelt der Monitor nur das, was Ihre Organisation dafür eingerichtet hat (etwa Alarme, Rückmeldungen und Verfügbarkeiten).
Für seine Karten lädt der Monitor Kacheln der OpenStreetMap Foundation (Vereinigtes Königreich) und sucht dort bei einem Einsatz die Einsatzadresse (Nominatim); Anfahrtswege berechnet er über den FOSSGIS e. V. (Deutschland). Warnmeldungen und Wetterkarten ruft er beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und beim Deutschen Wetterdienst ab. Anbindungen an weitere Systeme bestehen nur, wenn Ihre Organisation sie am Monitor einrichtet; für sie ist Ihre Organisation verantwortlich. Möglich sind etwa Alarmierungs- und Einsatzdienste in Deutschland (DIVERA 24/7, FIREBOARD, DE-Alarm und Florix des Landes Hessen, EmergencyEye) sowie Telegram: Ist es eingerichtet, schickt der Monitor Alarm-, Status- und weitere Meldungen und gegebenenfalls Bilder oder PDF-Dateien in die von Ihrer Organisation gewählten Telegram-Gruppen und nimmt von dort Befehle entgegen. Anbieter ist die Telegram Messenger Inc. mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln; für dieses Gebiet besteht kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.
Wird auf einer Karte des Monitors das Luftbild eingeschaltet, kommen die Kacheln in Deutschland von der Vermessungsverwaltung des jeweiligen Landes (alle außer Hamburg und Bremen). Nur wo kein Land ein Bild liefert – in Hamburg, Bremen, außerhalb Deutschlands oder wenn ein Landesdienst nicht antwortet – lädt der Monitor das Luftbild von Esri Inc. (USA, Drittland). Ist bei uns ein Zugangsschlüssel für Esri hinterlegt, erhält der Monitor ihn von unserem Server und schickt ihn mit jeder Anfrage an Esri; die Kacheln lädt er weiterhin direkt bei Esri. In der Ansicht Hybrid kommen Straßen und Namen über dem Luftbild immer von Esri, auch in Deutschland. Dasselbe gilt für die Ansichten „Luftbild“ und „Hybrid“ auf den Karten des Portals: Dort ruft Ihr Browser Esri direkt ab, sofern der Betreiber es eingerichtet hat. Esri erfährt dabei Ihre IP-Adresse und den Kartenausschnitt. Auf der Straßenkarte wird Esri nicht angefragt.
4e. Bildschirmfotos und Bildschirmaufnahmen in der App
Die App vermerkt, wenn auf Ihrem Gerät ein Bildschirmfoto (Screenshot) erstellt oder eine Bildschirmaufnahme gestartet oder beendet wird, während die App geöffnet ist. Vermerkt werden Ihr Benutzerkonto, das Gerät (Kennung, Plattform, Modell und App-Version), der Zeitpunkt (Gerätezeit und Zeitpunkt des Eingangs auf dem Server), die aufgerufene Ansicht sowie – sofern vorhanden – die Kennung des dort angezeigten Gegenstands, etwa eines Alarms, eines Chats oder einer Personenakte.
Der Bildinhalt wird nicht übertragen – weder das Bild selbst noch eine Vorschau oder ein Prüfwert daraus. Es wird ausschließlich vermerkt, dass eine Aufnahme stattgefunden hat. Bildschirmfotos werden nicht verhindert, und es wird niemand darüber benachrichtigt; der Vermerk erscheint im Protokoll (Auditlog) des Portals und ist dort für die Personen einsehbar, die das Protokoll ohnehin einsehen dürfen.
Zweck ist der Schutz der in der App einsehbaren personenbezogenen Daten – darunter Einsatz-, Gesundheits- und Kontaktdaten Dritter – vor unbemerkter Weitergabe. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse Ihrer Organisation an der Nachvollziehbarkeit solcher Zugriffe); bei Beschäftigten tritt § 26 BDSG hinzu.
Ist das Gerät offline, wird der Vermerk auf dem Gerät zwischengespeichert und später mit dem ursprünglichen Zeitpunkt nachgereicht. Nicht jedes Gerät kann Bildschirmfotos erkennen: Auf Android ist das erst ab Version 14 möglich, auf älteren Geräten unterbleibt der Vermerk. Die Vermerke werden wie die übrigen Protokolleinträge nach einem Jahr gelöscht.
5. Kontaktaufnahme
Wenn Sie uns per E-Mail oder Kontaktformular kontaktieren, werden die von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet.
Eine Anfrage über das Kontaktformular speichern wir auf unserem Server: Ihr Anliegen, Name, Organisation, E-Mail-Adresse, Ihre Nachricht und – nur wenn Sie sie angeben – Ihre Telefonnummer und wie Sie von uns erfahren haben; dazu den Zeitpunkt des Eingangs und, wenn Sie über einen Knopf auf einer unserer Seiten gekommen sind, den Namen dieser Seite. Ihre IP-Adresse speichern wir dabei nicht. Wir erhalten die Anfrage zusätzlich per E-Mail, und Sie bekommen eine Eingangsbestätigung an die angegebene Adresse.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Anbahnung eines Vertrags) und im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse, Anfragen zu beantworten). Die gespeicherte Anfrage wird zwei Jahre nach Eingang automatisch gelöscht. Entsteht daraus ein Vertrag, gelten für die dazu nötigen Unterlagen die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, sofern keine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.
6. Cookies und Speicher im Browser
Unsere Website verwendet ausschließlich technisch notwendige Cookies und speichert im Browser nur, was für die von Ihnen genutzten Funktionen unbedingt erforderlich ist (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Cookies oder andere Speicher zu Werbe- oder Analysezwecken setzen wir nicht ein; deshalb gibt es auch kein Einwilligungsfenster.
Folgende Cookies können gesetzt werden:
-
Sitzungscookie (
PHPSESSID): wird bei jedem Besuch gesetzt, auch ohne Anmeldung. Es verbindet die Aufrufe eines Besuchs miteinander – damit Sie angemeldet bleiben und damit wir ein abgeschicktes Formular, etwa das Kontaktformular, als Ihres erkennen und untergeschobene Anfragen abweisen können. Es wird beim Schließen des Browsers gelöscht. -
„Angemeldet bleiben“ (
alarmpunkt_remember): Setzen Sie beim Anmelden dieses Häkchen, speichern wir zusätzlich ein Cookie, das Sie über den Besuch hinaus angemeldet hält. Es enthält eine Zufallskennung, kein Kennwort, und verfällt nach 30 Tagen – oder sofort, sobald Sie sich abmelden. -
Live-Aktualisierung (
mercureAuthorization): Nach der Anmeldung erhält Ihr Browser eine Berechtigung, mit der er neue Alarme, Statusänderungen und andere Neuigkeiten ohne Neuladen der Seite empfängt. Das Cookie wird nur an diesen Dienst unter unserer eigenen Adresse geschickt und verfällt nach 30 Tagen. -
Gerät beim Kontowechsel (
ap_wechsel_geraet): Wechseln Sie zwischen verknüpften Konten und bestätigen dies mit Ihrem zweiten Faktor, merken wir uns diesen Browser als Gerät, damit Sie den Code dort 30 Tage lang nicht erneut eingeben müssen. Das Cookie enthält eine Zufallskennung; bei uns gespeichert wird nur ein daraus gebildeter Prüfwert. Die Freigabe erlischt nach 30 Tagen, bei einem neuen Kennwort, wenn der zweite Faktor neu eingerichtet oder entfernt wird und wenn die Verknüpfung aufgehoben wird.
Alle Cookies werden nur über verschlüsselte Verbindungen (HTTPS) übertragen und sind für Skripte im Browser nicht lesbar. Bei Anfragen, die eine fremde Seite im Hintergrund an uns richtet – etwa eingebettete Inhalte oder abgeschickte Formulare –, schickt Ihr Browser sie nicht mit. Folgen Sie dagegen einem Link von einer anderen Seite zu uns, sendet Ihr Browser Sitzungscookie, „Angemeldet bleiben“ und das Gerät beim Kontowechsel mit, damit Sie angemeldet ankommen. Das Cookie der Live-Aktualisierung geht auch dann nicht mit.
Daneben speichert das Portal einige Angaben im Speicher Ihres Browsers (Local Storage, Session Storage, IndexedDB). Diese Daten bleiben auf Ihrem Gerät und werden von dort nicht an uns übertragen:
- Ihre Ansichtseinstellungen: etwa gewählte Filter und Ansichten in Alarm- und Terminliste, auf- und zugeklappte Bereiche, die zuletzt gewählten Farben und die gewählte Kamera beim Scannen.
- Zuletzt gesehene Alarme: damit das Portal erkennt, welcher Alarm neu hinzugekommen ist, und Sie darauf hinweisen kann.
- Chat: die Schlüssel, mit denen Ihr Browser die Ende-zu-Ende-verschlüsselten Nachrichten entschlüsselt, sowie der Stand ungelesener Nachrichten. Ohne sie könnte der Browser den Chat nicht lesen.
- Kurzzeitige Zwischenstände im Session Storage, etwa ein Alarmentwurf auf dem Weg in den Alarmplan oder die Scrollposition einer Liste; sie werden beim Schließen des Tabs gelöscht.
Die Einträge im Local Storage und in der IndexedDB bleiben auch nach dem Abmelden erhalten. Sie können sie jederzeit in den Einstellungen Ihres Browsers löschen („Website-Daten“ bzw. „Cookies und Websitedaten“). Der Chat richtet sich danach beim nächsten Anmelden in diesem Browser neu ein; Ihr Chatverlauf bleibt erhalten.
7. Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), insbesondere nach Art. 6 Abs. 1 DSGVO.
- Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO)
- der Durchführung vorvertraglicher oder vertraglicher Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)
- gesetzlicher Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO)
- berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO)
8. Speicherdauer
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen bestehen. Die Fristen, nach denen wir selbst löschen:
- Zugriffs- und Fehlerprotokolle des Webservers: 7 Tage
- Protokoll der Änderungen (Auditlog), darin etwa Registrierungen, Löschanträge und Vermerke über Bildschirmfotos: 1 Jahr
- Anfragen über das Kontaktformular: 2 Jahre nach Eingang
- Anträge auf Kontolöschung: nicht bestätigt 7 Tage, erledigt 1 Jahr nach dem Abschluss
- nicht bestätigte Selbstregistrierungen: 7 Tage
- Ergebnis der Umkreisprüfung eines Alarms: 30 Tage nach Einsatzende
- Ersthelfer: Personenbezug 30 Tage nach Einsatzende (von der Organisation einstellbar, 1 bis 365 Tage); Nachweise bis zum Ablauf der Qualifikation, nach dem Ausscheiden aus dem Pool höchstens 6 Monate (einstellbar, 0 bis 24 Monate)
- Nutzungen der Reanimationshilfe: 400 Tage
- what3words: Antwort und Zählung der Anfragen 30 Tage
- Weg eines Fahrzeugs im Einsatz: 90 Tage
- Statusverlauf von Fahrzeugen: 400 Tage
- alle Daten einer Organisation nach dem Ende ihres Vertrags: binnen 30 Tagen
Für Alarme, Rückmeldungen, Termine, Mitteilungen, das Fahrtenbuch, erledigte Mängel und archivierte Kleiderbestellungen legt Ihre Organisation die Fristen selbst fest; sie wird beim Einrichten danach gefragt. Ohne Festlegung bleiben diese Daten, bis die Organisation sie löscht.
Wenn Ihr Konto gelöscht wird, löschen wir alles, was nur Sie beschreibt: Stammdaten, Passbild, Anmeldungen samt zweitem Faktor, Mitgliedschaften, Rechte, Funktionen und Qualifikationen, Ersthelfer-Antrag mit Eignungsvermerk und Nachweisen, Verfügbarkeit, Bereiche, Einstellungen, Geräte (die nur Ihr Konto trugen), Zu- und Absagen zu Terminen und Nutzungen der Reanimationshilfe. Ihr Chat-Konto wird abgeschaltet; Nachrichten in gemeinsamen Räumen bleiben dort. Was als Aufzeichnung eines Einsatzes oder einer Handlung Ihrer Organisation dient – etwa Rückmeldungen und Zustellungen zu Alarmen, Fahrtenbuch, ausgegebene Kleidung, was Sie angelegt haben –, bleibt ohne Bezug zu Ihnen stehen und erscheint als „Gelöschte Person“. Erhalten bleiben mit Ihrer Personennummer, aber ohne Namen und Kontaktdaten, der Eintrag über die Löschung im Protokoll der Änderungen (1 Jahr) und die Nachweise von Prüfungen in der Werkbank, für die Ihre Organisation eigene Aufbewahrungspflichten hat. Sind Sie in mehreren Organisationen, verlieren Sie in der einen nur, was dieser gehört.
9. SSL-/TLS-Verschlüsselung
Diese Website verwendet aus Sicherheitsgründen eine SSL-/TLS-Verschlüsselung. Dadurch können übermittelte Daten nicht von Dritten mitgelesen werden.
10. Ihre Rechte
- Auskunft über gespeicherte personenbezogene Daten
- Berichtigung unrichtiger Daten
- Löschung personenbezogener Daten
- Einschränkung der Verarbeitung
- Datenübertragbarkeit
- Widerruf einer erteilten Einwilligung
- Widerspruch gegen die Verarbeitung
Die Auskunft können Sie selbst abrufen: im Portal unter „Meine Daten → Datenauskunft“ und in der App unter „Mehr → Meine Daten → Datenauskunft“. Sie erhalten alles, was zu Ihnen gespeichert ist, als ZIP-Datei – lesbar und maschinenlesbar, dazu Ihr Passbild und Ihre Nachweise –, einmal am Tag. Der Abruf steht im Auditlog Ihrer Organisation.
Darüber hinaus haben Sie das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO), insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist:
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Wilhelmstraße 7, 65185 Wiesbaden
https://datenschutz.hessen.de
Geht es um Daten, die wir im Auftrag Ihrer Organisation verarbeiten (4c), ist die Aufsichtsbehörde zuständig, die für Ihre Organisation gilt.
Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
Verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage eines berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), können Sie dem jederzeit widersprechen, wenn sich dafür Gründe aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Ihren Widerspruch richten Sie formlos an info@alarmpunkt.de; geht es um Daten, die wir im Auftrag Ihrer Organisation verarbeiten (4c), an Ihre Organisation.
11. Widerspruch gegen Werbe-E-Mails
Der Nutzung der im Impressum veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen.